Adelheid Christ
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Zweibrücker Str. 34
76829 Landau/Pfalz
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Stresslöser Wald

Das Frühjahr lädt uns wieder zu Waldspaziergängen ein. Die Natur erwacht. Immer mehr Menschen entdecken für sich als Freizeitgestaltung das Wandern. Wieso fühlen wir uns im Wald so wohl?

Dazu gibt es auch wissenschaftliche Erklärungen. Der Wald schüttet fas 40 000 verschiedene Terpene aus. Es handelt sich sozusagen um chemische Signale, mit deren Hilfe die Bäume untereinander kommunizieren. Sie teilen sich z.B. auf diese Art mit, wo Schädlinge auftreten, damit die benachbarten Bäume ihre Abwehrkräfte mobilisieren können oder um Freßfeinde der Schädlinge anzulocken.

Dieser würzige Duft, den auch wir Menschen wahrnehmen, beeinflusst auch unser menschliches Immunsystem. In Studien wurde festgestellt, dass im Wald sich die Anzahl der Killerzellen im Blut erhöht. Auch reduziert sich beim Aufenthalt im Wald der Cortisol- und Adrenalspiegel, der etwas über den Streßzustand aussagt. Ebenso konnten die  Forscher nachweisen, dass die Waldatmosphäre die Ausschüttung von Serotonin, dem Glückshormon, erhöht. In der Folge wird der Blutdruck gesenkt und es entsteht eine entspannte Grundstimmung.

Noch viele andere Dinge haben eine positive Wirkung auf unseren Geist, Körper und die Seele. Allein die Stille und  Ruhe, das Blätterrauschen, das Beobachten von kleinen Tieren, Gerüche, das Beobachten von Werden und Vergehen… wir empfinden uns auf einmal als Teil eines Ganzen und fühlen uns aufgehoben.

Suchen wir den Wald öfters auf, bekommen wir auf diese Weise Abstand vom Alltag, von unseren Problemen, ja sogar von unseren Ängsten. In diesem friedlichen, entspannten Zustand sehen wir auf einmal neue Wege. Der Wald wird zum Heiler.

Ich wünsche Ihnen diese heilsamen Erfahrungen im Wald.