Adelheid Christ
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Zweibrücker Str. 34
76829 Landau/Pfalz
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Den inneren Schweinehund überwinden

Schon mit zwei Wörtern können wir uns selbst enorm motivieren! Besser gesagt, wenn wir zwei Wörter weglassen. Unsere Sprache hat einen großen Einfluss auf unser Denken und Verhalten. Mit einer einfachen Veränderung können wir den Stress mindern. Wie funktioniert das?

  1. Indem wir das Wort “aber” durch “und” ersetzen. Professor Bernard Roth von der US-Universität Stanford empfiehlt Menschen, die  einen Berg unerledigter Aufgaben vor sich haben,  nicht zu denken: “Ich möchte heute abend ausgehen, muss mich aber noch auf einen Vortrag vorbereiten und die Küche aufräumen”, sondern: “Ich möchte heute abend ausgehen und muss mich noch auf einen Vortrag vorbereiten und die Küche aufräumen.”  In dem ersten Satz schwingt die Erwartung mit, dass ich wahrscheinlich auf meinen Wunsch verzichten muss. Ich blockiere mich selbst und bin frustriert. Mit dem Wort “und” jedoch wird das Gehirn animiert, nach einer Lösung zu suchen. Meist findet sich auch eine Lösung, z.B. kann jemand anderes die Küche aufräumen oder ich gehe nicht so lange weg und kümmere mich danach noch um den Vortrag.
  2. Das zweite Motivationswort ist “darf“.  Professor Roth rät, dies mit dem Wort “muss” auszutauschen. Z.B. nicht zu denken: “Ich muss den verhassten Computerkurs besuchen, weil ich den Schein brauche”, sondern : “Ich will/darf den Kurs besuchen, damit ich fit werde und dann neue Aufgaben angehen kann.” Mit dieser anderen Formulierung ändert sich die innere Einstellung. Ich mache etwas freiwillig und aus eigener Entscheidung, nicht gezwungenermaßen.

Es sind nur zwei Wörter, die unsere Denkweise verändern. Aus einer inneren Blockade  entsteht auf einmal eine kreative Sache! Damit können wir den inneren Schweinehund überlisten. Wir sind nicht Opfer der Umstände, sondern entscheiden selbst, was wir tun. Dies gibt viel mehr Schwung!